FDGB Ferienheim “Albert Hähnel”

FDGB Ferienheim “Albert Hähnel”

Leider ist nicht mehr viel übrig geblieben von diesem Lost Place bzw nichts mehr. Das verlassene FDGB Ferienheim “Albert Hähnel” – im Volksmund auch “Hähnelheim” genannt – war bei meinem Besuch zur Hälfte komplett eingestürzt und der Rest ebenfalls sehr instabil und “durchlässig”. Ich huschte daher nur flott mit meinem Handy hinein und “knipste” vorsichtig ein paar Fotos. Mein Besuch war im Sommer 2020. Das war dann auch die letzte Gelegenheit, denn im Herbst selbigen Jahres wurde der Schutthaufen durch den Landkreis endgültig beseitigt, da der Besitzer nicht dazu in der Lage war.

Das ursprünglich als Forsthaus erbaute Gebäude wurde 1872 zu einem Hotel unter dem Namen „Norddeutscher Hof“ umfunktioniert; später wurde es in “Waidmannslust” umbenannt. Zu Zeiten der DDR Anfang der 1950ger Jahre diente es als Ferienheim der Indus­triegewerkschaft Wismut und erhielt seinen bis zuletzt gültigen Namen “Albert Hähnel”. In den 1980gern übernahm der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB) das Ferienheim und baute es nochmal um, bevor es 1990 zur entgültigen Schließung und zum dauerhaften Leerstand kam.

Der große Einsturz der linken Gebäudehälfte geschah 2014, nachdem das marode gewordene Gebäude jahrelangem Verfall ausgesetzt war. Erstaunlich, dass sich der Rest so lange gehalten hatte.

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