Über mich

Seit ca 2010 bin ich leidenschaftliche Urbexerin. Was ich an Lost Places liebe, ist das Eintauchen in eine Geschichte aus längst vergangenen Tagen. Das Interesse an dem jeweiligen Ort mit all seinen Bestimmungen und Hintergründen treibt mich an, vielleicht noch ein paar Relikte aus der Zeit zu finden. Besonders schön ist die Stille in den Lost Places, sodass ich die Farben, Gerüche und Geräusche intensiv wahr nehmen und mich ganz in die Vergangenheit begeben kann. Das ist für mich Abenteuer und Entspannung zugleich.

Bei jedem besuchten Ort recherchiere ich sehr viel und aufwändig und suche nach geschichtlichen Informationen, die ich in meinen Beiträgen einbringen kann. Das ist aber nicht bei allen Orten möglich – eine (kurze oder lange) Erzählung der Erlebnisse bleibt aber immer. Schließlich ist es am Ende mein persönliches Fototagebuch.

Mein ausführliches Interview, das ich der Braunschweiger Zeitung gegeben habe, findet ihr hier:

https://www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/article231524859/Braunschweigerin-steigt-mit-Kamera-in-leerstehende-Haeuser-ein.html

Schade…:

Die Zeiten, wo man als Urbexer noch allein in einem verlassenen Gebäude war, sind leider weitestgehend vorbei. Auffällig ist, dass dieses Hobby seit Corona quasi aus den Nähten platzt. Es herrscht Massentourismus und starker Vandalismus, bei dem sich unterbelichtete Hohlbirnen für cool halten. Medien wie TV-Sendungen über “Lost Places” und soziale Netzwerke wie Instagram und Co machen es nicht besser, im Gegenteil. In Frankreich haben es die Jugendlichen schneller verstanden: dort ist es inzwischen hip geworden, wenn man heimlich alte verlassene Villen in einer Nacht- und Nebelaktion wieder teilweise renoviert oder zumindest große Schäden heil macht. Das nenn ich mal nachhaltiges urban exploring! Ç’est très bien!

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