
Das verlassene Magnesitwerk in Aken
Ich habe selten so einen spannenden Lost Place erlebt. In dem verlassenen Magnesitwerk gibt es kaum Graffiti, keinen Vandalismus und tatsächlich noch den Urzustand seit der Stillegung. Das Gelände ist so groß, dass ich es an einem Tag nicht geschafft habe, alles anzusehen und zu entdecken.
Geschichte Magnesitwerk Aken
Der Ort Aken ist schon seit dem 1. Jahrhundert n.Chr. besiedelt, die eigentliche Stadtgründung erfolgte dann etwa 1150 n.Chr. durch flämische Siedler. Seine Lage an der Elbe war ein besonderer Vorteil für Handel und Industrieproduktion. Bereits 1890 gab es in Aken mehrere Fabriken. 1934 baute die I.G. Farben ihr Leichtmetallwerk und ein Aluminiumwerk, welche aber beide 1946 von den Sowjets demontiert wurden (Quelle: https://www.aken.de/de/stadtgeschichte.html). Im selben Jahr wurde stattderer mit dem Bau eines Flachglaswerkes begonnen. 1948 folgte die Errichtung des ersten Magnesitwerkes. (Das Magnesitwerk wurde NICHT 1934 erbaut – siehe Quelle Stadtgeschichte Aken.) Die hohe Anzahl an Industriearbeitern in Aken machte es möglich, dass das Magnesitwerk 1953 die Betriebssportgemeinschaft (BSG) Stahl Aken gründete. Nach der Wende wurde das Magnesitwerk von der Luxemburger Sidermin S.A. übernommen und ging später an die Didier-Werke Wiesbaden, wurde jedoch 2018 entgültig still gelegt. Seitdem ist das Magensitwerk Aken ein verlassener Ort.











































































Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Stadt_Aken_(Elbe)
https://www.aken.de/de/stadtgeschichte.html